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Kompostanlage

Kompost

 

Im Haus und Garten fallen täglich zahlreiche organische Abfälle für den eigenen Kompost an, welche hier im Normalfall in einem Zeitraum von knapp 2 Jahren von Kleinstlebewesen zersetzt und zu Komposterde verarbeitet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um abgeschnittene Pflanzenreste, Laub oder die Kartoffelschalen vom letzten Mittagessen handelt. Um jedoch keine Ratten anzulocken sollte jegliche Form von gekochten Speise- sowie Südfrüchteresten vermieden werden.

 

Ein Komposthaufen sollte in jedem Garten seinen Platz finden, da dem Boden durch Auftragen von Komposterde wertvolle Nährstoffe ohne Einsatz von gekauften Düngemitteln wieder zugeführt werden können. Ob man sich bei seinem eigenen Kompost für ein gekauftes Modell oder den selbstgezimmerten entscheidet bleibt jedem selbst überlassen. Viel wichtiger sind die Inhalte, damit ein ausgewogenes Verhältnis verschiedenster Pflanzenmaterialien vorhanden ist; je nach Pflanzentyp empfiehlt sich beispielsweise bei verholzten Ästen das vorherige zerkleinern mit Gartenschere oder Häcksler. Da eine gewisse Feuchtigkeit für den Zersetzungsprozess optimal ist, empfiehlt sich für den Kompost ein schattiger Standort am Rande des Gartens. Auf diese Weise kann gleichzeitig eine Geruchsbelästigung ausgeschlossen werden.

Der Kompost sollte sich keinesfalls auf einem befestigtem Untergrund befinden, sondern direkten Kontakt mit dem Erdboden haben. Um größere, ungewünschte Tiere auszusperren kann man unterhalb des Komposts eine Schicht aus engmaschigem Kaninchendraht ausrollen. Es ist sinnvoll drei Komposthaufen zu besitzen, um in einem Dreijahresrhythmus zwischen diesen zu wechseln. So kann sichergestellt werden, dass die Pflanzen nach 2 Jahren überwiegend zersetzt wurden und wenn überhaupt nur noch wenig Reste in der Komposterde zu finden sind. Bevor der nährstoffreiche Boden in die Beete ausgetragen wird kann dieser gesiebt werden.

 

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