
Sobald Sie sich im Groben überlegt haben, was für Pflanzen Sie gerne in Ihrem Beet hätten, ist es ratsam diese mit einigen Eigenschaften wie Blühfarbe und -dauer, bevorzugtem Standort sowie der Wuchshöhe zu notieren. Legen Sie anschließend einen Pflanzplan an. welcher einen feineren Maßstab als der gesamte Gartenplan haben sollte. Der Maßstab 1:20 bietet sich an, Meter-Raster an den Rändern des Plans erleichtern den Überblick über die tatsächlichen Größenverhältnisse zum Beet.
Umso länger ein Beet vorhanden ist, umso bezaubernder ist auch die Blütenpracht. Beobachten Sie Ihre Pflanzen und entfernen oder ergänzen Sie bei Bedarf.
Ein klassisches Staudenbeet besteht aus Leitstauden und so genannten Begleitern. Die Leitstauden sind meist sehr imposante Pflanzen wie zum Beispiel Fackellilien, Rittersporne, Eisenhüte, Phlox, Goldfelberich oder Lupinen sowie verschiedene Gräser. Für jede Jahreszeit wählt man unterschiedliche Leitstauden, sodass sich diese mit der Blüte abwechseln. Die Begleiter sollten sich den Leitstauden mit Blütenfarbe und Wuchs unterordnen. Zeichnen Sie in Ihren Pflanzplan zunächst unregelmäßig verteilt die Leitstauden ein. Im nächsten Schritt ergänzen Sie die Begleitstauden. Je nach Größe des Staudenbeetes ist es sinnvoll nicht nur eine Pflanze jeder Sorte zu verwenden, denn so können Schwerpunkte gesetzt werden.
Früh blühende Zwiebelblumen wie Narzissen, Tulpen und Traubenhyazinthen werden ebenso mit ins Pflanzbeet gesetzt, da diese die ersten Farben in den Garten bringen, noch bevor einige Stauden überhaupt ihre ersten Knospen ausgebildet haben.
Alle gewünschten Blühpflanzen für alle Jahreszeiten können wahrscheinlich nicht in einem Beet untergebracht werden. Daher bietet es sich an lieber verschiedene Höhepunkte in unterschiedliche Beete zu setzen. Beispielsweise kann man ein Beet in Sitzplatznähe mit von Juni bis Juli blühenden Ritterspornen anlegen, welche in dieser Zeit alle Blicke auf sich ziehen, oder ein Herbstbeet mit Sonnenhüten und anderen hell blühenden Gewächsen direkt am Haus, damit Sie auch an ungemütlicheren Tagen noch den Garten genießen können.
In den ersten Jahren, bis sich die mehrjährigen Pflanzen gut entwickelt haben und größer wurden, kann man die Lücken im Staudenbeet mit Sommerblumen wie Löwenmäulchen, Ringelblumen, Goldmohn, Zinnien und Jungfer im Grünen auffüllen. Die Samen kann man günstig im Gartencenter erwerben.